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Ratgeber Schlafapnoe-Syndrom

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Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

04. Juni 2019
Schlaf ist wichtig, um Körper und Geist gesund zu halten. Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen wie z. B. Schlafapnoe, Ein- und Durchschlafstörungen.
  
12. März 2019
Ein Überdruckbeatmungsgerät soll Menschen mit nächtlichen Atemaussetzern helfen, durch die Zufuhr von Luft einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen.
  
11. Februar 2019
Da Patienten mit einer Schlafapnoe häufiger Komplikationen bei einer OP erleiden, gibt es den Flyer „Wie sollte ich mich auf einen Krankenhausaufenthalt bzw. OP vorbereiten?“
  
15. Oktober 2018
Im Schlaf entspannt sich die Muskulatur der Atemwege. Beim obstruktiven Schlafapnoe Syndrom sind die oberen Luftwege verschlossen.
  
15. Oktober 2018
Um die Diagnose Schlafapnoe stellen zu können, ist ein ausführliches Arzt-Patientengespräch und ggf. eine Untersuchung im Schlaflabor notwendig.
  

Während man schläft, entspannen sich alle Muskeln des Körpers, so auch die Rachenmuskulatur. Bei vom Schlafapnoe-Syndrom Betroffenen erschlafft dieser Muskel allerdings so stark, dass die Rachenwände nicht genug Widerstand haben wenn der Betroffene atmet. Aus diesem Grund werden sie beim Einatmen während des Schlafs aneinander gezogen und engen so die Atemwege ein. Es kommt zu Atemstillständen, die für einen gestörten Schlaf sorgen. Die Betroffenen erreichen durch diese Aussetzer nicht die Tiefschlafphase und sind deshalb tagsüber stark übermüdet. Des Weiteren bedeuten diese kurzen Atemstillstände großen Stress für den gesamten Körper, wodurch es bei einem Schlafapnoe-Syndrom zu Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems kommen kann.

Das Schlafapnoe-Syndrom kann sich negativ auf den Alltag der Betroffenen auswirken. Ständige Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten können zu Problemen im Beruf und in der Partnerschaft führen. Selbsthilfegruppen können helfen, besser mit der psychischen Belastung umzugehen. Neben den bewährten Therapiemethoden, die in den Leitlinien aufgeführt sind, gibt es weitere Mittel, die mitunter Erfolge bei der Bekämpfung der Symptome bringen können. Dazu gehört vor allem das Zungenmuskeltraining, bei dem die Zunge mittels Elektroden durch Stromimpulse stimuliert und aktiviert wird. Auch Studien bezüglich des Einsetzens eines Zungenschrittmachers brachten bereits erste Erfolge. Diese Form der Therapie muss aber noch weiter erforscht werden.

Therapie Schlafapnoe Syndrom

Allgemeine Maßnahmen, die bei einem Schlafapnoe-Syndrom helfen können, sind festgelegte Schlafzeiten in gut gelüfteten Räumen, Gewichtsabnahme bei vorhandenem Übergewicht sowie der Verzicht auf Alkohol, Nikotin und fettiges Essen. Darüber hinaus können eine Unterkiefer-Protrusionsschiene oder ein atmungsstimulierendes Medikament Betroffenen den Schlaf erleichtern. Bei einem Atemtherapiegerät tragen die Betroffenen während des Schlafens eine Maske, die für einen leichten Überdruck in den Atemwegen sorgt und so die Atemstillstände vermindert. Das Schlafapnoe-Syndrom kann mit diesen Therapiemaßnahmen allerdings nicht geheilt werden. Dies ist nur bei einer anatomischen Ursache möglich, wenn diese durch eine Operation behoben werden kann.